
NZZ Akzent ICE: Die mächtigen Überwachungstools der US-Behörden
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Feb 12, 2026 Marie-Astrid Langer, USA-Korrespondentin, berichtet über ICE, seine neuen Überwachungstools und Recherche vor Ort. Sie erzählt von Gesichtsscans auf der Strasse, Handy‑Ortung und kommerziellen Datenhändlern. Es geht um ein riesiges Sonderbudget, automatische Kennzeichenerfassung und rechtliche Grauzonen. Abschließend diskutiert sie das Risiko eines ausufernden Überwachungsapparats.
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Episode notes
Riesiges Sonderbudget Für ICE
- Der Kongress gab ICE ein Sonderbudget von 75 Milliarden Dollar über vier Jahre, zusätzlich zum regulären Budget.
- ICE nutzt das Geld, um Personal, Haftplätze und vor allem Überwachungstechnologie massiv auszubauen.
Mobile Fortify Als Allzweck-Identifikator
- ICE benutzt die Mobile-Fortify-App, die auf rund 200 Millionen Fotos und weiteren Quellen zugreift.
- Die App liefert schnell Namen, Geburtsdatum und Aufenthaltsstatus und soll bald auch lokalen Polizeibehörden bereitgestellt werden.
Iris, Clearview Und Biometrische Tiefe
- ICE ergänzt Gesichtsscans mit Iris-Scannern und der Clearview-AI-Datenbank, die Milliarden öffentlich verfügbarer Fotos gesammelt hat.
- Clearview erhielt im September fast vier Millionen Dollar von ICE für Identifikationsdienste.
