
Ganz offen gesagt #8 2021 Über den ORF und die Politik - mit Alexander Wrabetz
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Mar 3, 2021 Alexander Wrabetz, seit 2006 Generaldirektor des ORF, teilt seine Erfahrungen im Umgang mit politischen Interventionen und den Druck, der auf dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk lastet. Er diskutiert die Herausforderungen der Digitalisierung und die Notwendigkeit, den ORF von einem traditionellen Sender zu einer Plattform zu transformieren. Zudem beleuchtet er die Beziehung des ORF zur Politik und die Auswirkungen sozialer Medien, während er darüber nachdenkt, wie der Rundfunk sich für die Zukunft wappnen kann.
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Episode notes
Öffentliches Eigentum Erfordert Politischen Dialog
- ORF ist öffentliches Eigentum, kein Staatsfunk, und braucht trotzdem ein gutes Gesprächsklima mit der Politik.
- Politiker entscheiden Aufsichtsorgane, sind aber zugleich Berichterstattungsgegenstand, was ein dauerhaftes Beziehungsverhältnis schafft.
Wie Der ORF Am Ibiza-Abend Reagierte
- Am Abend der Ibiza-Veröffentlichung war Wrabetz fassungslos und vorsichtig gegenüber möglichen Fälschungen.
- ORF entschied, sofort ausführlich live zu berichten und Sondersendungen zu organisieren, was Vertrauen steigerte.
Veraltetes ORF-Gesetz Gefährdet Zukunft
- Das ORF-Gesetz ist veraltet und limitiert digitale Entwicklung; ohne Anpassung droht ein langfristiges Auslaufdatum.
- Andere EU-Länder erlauben öffentlich-rechtlichen Sendern weitergehende On-Demand- und Podcast-Angebote.

