
Radiowissen Die Kulturgeschichte der Frisur – Eine haarige Angelegenheit
Jan 21, 2026
Prof. Dr. Christian Jannecke, Kunsthistoriker und Experte für Haar- und Frisurenforschung, erforscht die vielschichtige Rolle von Haaren in unserer Kultur. Er erläutert, wie Frisuren als Ausdruck von Identität und Macht fungieren, und diskutiert faszinierende Themen wie die Verbindung zwischen Haarmode und Geschlecht. Zudem blickt er auf historische Frisuren und deren Bedeutung in verschiedenen Epochen. Eine spannende Erkundung, wie Haare von natürlichen Merkmalen zu kulturellen Symbolen werden.
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Haare Als Schnittstelle Zwischen Natur Und Kultur
- Frisur markiert den Übergang von Natur zur Kultur und wird zum Artefakt menschlicher Inszenierung.
- Christian Jannecke betont, dass Gestalten des Haars soziale Bedeutung und Identität schafft.
Ägyptische Perücken Als Kulisse
- Die Ägypter rasierten sich häufig den ganzen Körper und nutzten Perücken aus Hygienegründen.
- Das Perückenwesen setzte eine künstliche Kulisse auf den Kopf und verdrängte natürliche Haarfrisuren.
Geschlechtliche Wandelbarkeit Der Haarmode
- Haarmode zeigt geschlechtliche Wandelbarkeit und Imitation von Frauenmode durch Männer.
- Jannecke macht deutlich, dass viele Zuschreibungen historisch konstruiert und wandelbar sind.


