
Forschung aktuell Weltraumgärtnerei: Wie Forschende Pflanzen im Mondstaub anbauen wollen
Mar 6, 2026
Jessica Atkin, Bodenwissenschaftlerin (Untersuchung von Mondregolith und Laborversuchen mit Kichererbsen, Wurmkompost, Mykorrhiza). Daniel Schubert, Leiter Planetare Infrastrukturen (bewertet Potenzial und zukünftige Anbaumethoden). Sie sprechen über die Zusammensetzung von Mondstaub, Wurmkompost als Bodenverbesserer, Mykorrhiza-Unterstützung, Mindestanteil von Kompost, Toxizitätsfragen und hydroponische Startsysteme.
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Episode notes
Mondboden Fehlt Organik Und Nährstoffnetz
- Mondregolith ist von Natur aus ungeeignet für Pflanzen, weil er kein organisches Material und überwiegend Metalloxide enthält.
- Jessica Atkin ergänzte synthetischen Mondboden im Labor mit Wurmkompost und Mykorrhiza, wodurch Kichererbsen erstmals im Gemisch wuchsen.
Wurmkompost Aus Bordabfällen Als Idee
- Wurmkompost wurde als simulierte Ressource vorgeschlagen, da Regenwürmer organische Abfälle an Bord verarbeiten könnten.
- Beispiele für Abfälle sind Kaffeesatz, Essensreste und Textilfasern von Astronautenkleidung.
Ein Viertel Wurmkompost Macht Regolith Pflanzbar
- Mindestens 25% Wurmkompost im synthetischen Regolith reichte, damit Kichererbsen im Versuch wuchsen; unbehandelter Regolith ließ sie sofort eingehen.
- Zusätzlich halfen Mykorrhiza-Pilze bei der Nährstoffversorgung der Pflanzenwurzeln.
