
Apropos – der tägliche Podcast Young Boys: Streit um ein Millionenerbe
Mar 30, 2026
Christian Brönnimann, Recherchejournalist bei Tamedia, erklärt Hintergründe zum millionenschweren Erbe rund um die Berner Young Boys. Er schildert das Testament von Andy Rihs, Bewertungsstreitigkeiten und den überraschenden Selbstkauf seines Bruders. Es geht um Erbansprüche, Gutachten, Gerichtsverfahren und die Folgen für den Klub und seine Nachfolge.
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Episode notes
Rihs Geld machte YB konkurrenzfähig
- Andy Rihs finanzierte YB über Jahre massiv und trug mit geschätzten 50 Millionen Franken zur Stabilisierung des Klubs bei.
- Sein Tod 2018 fiel nur zehn Tage vor dem Meistertitel, sodass er die sportliche Früchte seiner Investitionen kaum erlebte.
Testament gab Bruder Kaufrecht
- Andy Rihs setzte Bruder Jöggi als Willensvollstrecker ein und schrieb ausdrücklich ein Kaufrecht für dessen Anteile ins Testament.
- Das Testament erlaubte Jöggi als Willensvollstrecker, die Aktien zu übernehmen, wenn er einen marktgerechten Preis bezahlte.
Zeitpunkt und Erfolg veränderten Verkaufsoptionen
- Nach Rihs' Tod suchten Erben und Onkel zunächst gemeinsam 2017 nach Käufern; Jöggi sondierte international, aber ohne konkretes Ergebnis.
- Pandemiepause und sportlicher Erfolg 2021 veränderten die Verkaufssituation fundamental.
