
Deutsche Börse-Podcast Klare Regeln statt Finanzausreden – drei Börsenprofis machen Mut
"Finanzielle Selbstständigkeit ist geil"
"Ein Ehemann ist auch ein Klumpenrisiko"
Börse ist nicht nur etwas für Anzugträger, Zahlenmenschen oder Zocker.
Beim Wiener Börsentag 2026 zerlegen Edda Vogt, Marile Glöcklhofer und Antje Erhardt ziemlich charmant die größten Finanz-Ausreden - und bauen gleichzeitig die wichtigste Brücke: einfach anfangen.
Denn, so die klare Botschaft: "Der größte Fehler ist, nichts zu tun." Wer immer auf den perfekten Moment wartet, wartet oft ewig. Oder wie sie es auf den Punkt bringen: "Time in the market beats market timing."
Die drei reden offen über eigene Fehlgriffe, Verlustangst, FOMO ("Fear of Missing Out" - also die Angst, etwas zu verpassen) und die Erkenntnis, dass selbst Profis
nicht fehlerfrei investieren. Besonders stark: Edda Vogts Satz: "Finanzielle Selbstständigkeit ist geil" - und ihr trockenster Satz des Abends: "Ein Ehemann ist auch ein Klumpenrisiko."
Genau darum geht es: Frauen sollen ihre Finanzen selbst in die Hand nehmen, statt sie zu delegieren.
ETF-Sparplan statt Stillstand, Wissen statt Einschüchterung, Verantwortung statt Ausreden. Oder noch kürzer: Der beste Einstieg war gestern. Der zweitbeste ist heute.
