
Finanzielle Intelligenz mit Marc Friedrich Beginn einer noch viel größeren Krise? | Roger Köppel im Interview
Mar 26, 2026
Roger Köppel, Schweizer Journalist und Herausgeber der Weltwoche, ordnet geopolitische Spannungen ein. Er spricht über die Eskalation im Nahen Osten und die Bedeutung der Straße von Hormus. Weitere Themen sind Energieabhängigkeit, US‑Interessen, militärische Strategien und die Innenpolitik Irans. Kurze, prägnante Gesprächspassagen zu Medienkritik und neutraler Schweizer Außenpolitik.
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Episode notes
Durchbruch Der Realität Über Völkerrecht
- Roger Köppel sieht das Ende vieler Illusionen über regelbasiertes Völkerrecht: im Konflikt zählt nationale Machtpolitik mehr als Idealvorstellungen.
- Er argumentiert, die aktuellen Konflikte (Ukraine, Venezuela, Iran) zeigen, dass sich Machtverhältnisse ändern und Interessen dominieren.
Trump Handelt Aus Amerikanischem Eigeninteresse
- Köppel sieht Trumps Außenpolitik als Ausdruck amerikanischer Interessen, nicht als Fanobjekt; er beurteilt Handeln diagnostisch statt emotional.
- Er betont, Amerika verliert relative Vormacht, fokussiert strategische Regionen wieder stärker, etwa den Nahen Osten.
Präzisionsschläge Täuschen Nicht Über Risiken hinweg
- Köppel bleibt skeptisch gegenüber präzisen Militärschlägen: Präzision schützt nicht vor zivilen Opfern und unerwarteten Folgen.
- Er warnt, dass Narrative zur Kriegsbegründung (z.B. unmittelbare Atombedrohung) kritisch zu prüfen sind.
