
Jung & Naiv #808 - UN-Sonderberichterstatterin für Meinungsfreiheit, Irene Khan
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Feb 6, 2026 Irene Khan, Juristin und Menschenrechtsaktivistin mit langjähriger UN- und Amnesty-Erfahrung. Sie spricht über Meinungsfreiheit im digitalen Zeitalter. Themen sind Macht der Social-Media-Konzerne, Grenzen und rechtliche Schranken von Meinungsfreiheit, Proteste zu Gaza, Gefährdung von Journalistinnen und Journalisten sowie Versammlungs- und Wissenschaftsfreiheit in Deutschland.
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Episode notes
Information Als Öffentliches Gut
- Soziale Medien haben die Kommunikation demokratisiert, aber Big Tech kann Inhalte steuern und manipulieren.
- Information ist ein öffentliches Gut und darf nicht allein als kommerzielle Ware behandelt werden.
Einschränkungen Müssen Eng Begründet Sein
- Meinungsfreiheit ist breit, aber Einschränkungen gelten, wenn die Freiheit die Rechte anderer verletzt.
- Einschränkungen müssen gesetzlich, notwendig, verhältnismäßig und eng mit dem legitimen Ziel verbunden sein.
First Amendment vs. Internationales Recht
- Die US-First-Amendment-Tradition führt dazu, dass Plattformen oft als freie Räume betrachtet werden.
- Diese Haltung kollidiert mit internationalem Recht, das stärkere Schranken für Ausdruck kennt.
