Christian Ehring, Kabarettist und extra 3-Moderator, spricht über digitale Gewalt und die Herausforderungen mit Deepfakes. Er diskutiert provokant ein männerfreies Internet als Satire auf toxische Männlichkeit. Es geht auch um mediale Aufmerksamkeit bei Prominenten, politische Fehltritte und eine überraschende Antwort auf die Frage, ob er ein glücklicher Politiker wäre.
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Männer Sollten Erst Zuhören Dann Reden
Männer sollen zuhören statt reflexhaft zu erklären; öffentliche Solidarität ist wichtig, aber oft schwer für prominente Männer.
Christian Ehring beschreibt sein Zögern, sich zu äußern, und betont, Frauen zuerst Raum geben zu wollen.
volunteer_activism ADVICE
Gesetze Gegen Deepfakes Jetzt Schließen
Schließe gesetzliche Lücken gegen Deepfakes und digitale Gewalt jetzt, statt nur Empörung zu zeigen.
Beide fordern, dass der aktuelle Gesetzesentwurf Wirkung zeigt und das rechtsfreie Internet nicht weiter existieren darf.
question_answer ANECDOTE
Satirischer Vorschlag Internetverbot Für Männer
Christian Ehring schlägt provokant vor, Männer dürften nicht ins Internet, um toxische Onlinekultur zu stoppen.
Er und Sarah spinnen das Bild weiter: Männer träfen sich im Baumarkt, das Internet wäre ein weiblicher Raum mit weniger toxischer Dynamik.
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Männern sollte das Internet verboten werden! Das fordert extra 3 – Moderator und Kabarettist Christian Ehring in der neuen Podcastfolge von Bosettis Woche. Host Sarah und Christian finden, dass dieses Experiment viel Positives bringen würde. Aber, wenn Männer nicht mehr ins Internet dürften, wo träfen sie sich dann? Im Baumarkt vermutet Christian und bringt das Problem der toxischen Männlichkeit auf den Punkt.
Wie kommen beide darauf? Weil es natürlich zuerst um Deep Fakes und die Anzeige von Collien Fernandes gegen Ihren Ex-Mann Christian Ulmen geht. Hier wird für Sarah wieder einmal deutlich, dass Gewalt gegen Frauen erst dann die berechtigte Aufmerksamkeit bekommt, wenn die Betroffene berühmt ist und wenn es ein konkretes Feindbild gibt, wie hier der mutmaßliche Täter Christian Ulmen.
Dass sich auch Friedrich Merz wieder mit einer spontanen und eher unglücklichen Bemerkung in Sachen Gewalt in Deutschland eingemischt hat und das Thema wieder mal mit Migration verband, finden beide sehr kontraproduktiv. Deswegen sollte Merz immer vom Blatt ablesen und nicht einfach so den Mund aufmachen, findet Christian. Trotzdem würden beide den Kanzler auch gern mal loben, wenn es dazu Anlässe gibt. Im Themen-Speeddating geht’s um die Zukunft der SPD, die Christian eher düster sieht. Es sei denn, sie opfert sich jetzt jesushaft und setzt tiefgreifende und schmerzhafte Reformen um, revolutioniert so den Sozialstaat und am Ende werden Bärbel Bas und Lars Klingbeil als Heilige verehrt.
Zum Schluss muss Christian auf eine sehr originelle Frage antworten: Ob er wohl ein glücklicher Politiker wäre? Seine Antwort ist überraschend!
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(00:00:00) Intro (00:01:17) Heute zu Gast: Der "König von extra 3“ Christian Ehring (00:07:30) Digitale Gewalt und der Fall Ulmen Fernandes (00:11:30) Männer zwischen Sprachlosigkeit und Solidaritätsbekundungen (00:21:00) Internetverbot für Männer (00:27:20) Die wundersame Reaktion des Kanzlers (00:35:00) Podcast-Tipp: Satire deluxe (00:36:00) Speeddating: Die jesushaften Züge der SPD (00:38:20) Speeddating: Vertrauensdilemma im Irankrieg (00:39:57) Speeddating: Klimaschutz der Bundesregierung (00:44:56) "Eine letzte Frage": Glückliche Politiker und die Hoffnung auf Besserung