Apropos – der tägliche Podcast

150 Jahre Bundesgericht: So hat es die Schweiz verändert

May 15, 2025
Quentin Schlapbach, Bundeshausredaktor für Tamedia, diskutiert die 150-jährige Geschichte des Bundesgerichts der Schweiz. Er erläutert, wie die wegweisenden Urteile, wie das Frauenstimmrecht, das gesellschaftliche Leben geprägt haben. Zudem geht er auf den Unterschied zwischen Leitentscheiden und normalen Urteilen ein und gibt Einblicke in die Arbeitsweise des Gerichts. Das Ende des Bierkartells und die Schubert-Praxis werden ebenfalls thematisiert, was die politische Bedeutung des Gerichts unterstreicht.
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Episode notes
INSIGHT

Fallbearbeitung und Zugangskriterien

  • Das Bundesgericht bearbeit jährlich rund 7500 Fälle mit hoher Effizienz.
  • Zugang ist eingeschränkt, etwa durch Fristen und rechtlich geschützte Interessen.
ANECDOTE

Planted Foods: Fleischbezeichnung verboten

  • Der Fall Planted Foods ging bis zum Bundesgericht wegen der Bezeichnung von Fleischersatzprodukten.
  • Das Bundesgericht entschied, dass Fleischbezeichnungen nicht verwendet werden dürfen.
INSIGHT

Rolle der Leitentscheide

  • Leitentscheide des Bundesgerichts sind wegweisend für Rechtspraxis und begrenzen sich auf 150-200 pro Jahr.
  • Das Bundesgericht etabliert so ständige Auslegung von bestehenden Rechten.
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