
Welt.Macht.China Chinas Arktis-Strategie: Wie groß ist der Einfluss wirklich?
Mar 30, 2026
Eva Lambi‑Schmidt, ARD-Korrespondentin in Shanghai, berichtet aus erster Hand über chinesische Eisbrecher und Forschungsschiffe. Dr. Julia Gurul‑Haller, Politikwissenschaftlerin am GIGA, erklärt Chinas Außen- und Arktisstrategien. Sie sprechen über Chinas Interesse an Rohstoffen, strategischen Seewegen, die Polare Seidenstraße, Eisbrecherpräsenz und das westliche Misstrauen gegenüber Pekings Ambitionen.
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Nordostpassage Verkürzt Asien–Europa Transporte
- Die Nordostpassage verkürzt Schiffsreisen zwischen Europa und Asien massiv und könnte künftig wichtige Transportrouten ersetzen.
- Julia Gurol-Haller nannte ein Beispiel: Rotterdam–Shanghai über arktische Seewege braucht 20 Tage, halb so lange wie über den Suezkanal.
Grönland Enthält Massive Seltene Erden
- Grönland birgt riesige Vorkommen seltener Erden, die den Weltbedarf theoretisch jahrzehntelang decken könnten.
- Julia Gurol-Haller nannte konkret: Grönlands Ressourcen würden den Weltbedarf an seltenen Erden für über 150 Jahre decken.
Polare Seidenstraße Als Alternative Zu Malakka
- Die Polare Seidenstraße ist Chinas Strategie zur Diversifizierung maritimer Abhängigkeiten von Engpässen wie der Malakka-Straße.
- Julia Gurol-Haller betont den politischen Zweck: Prävention möglicher Blockaden wichtiger Öltransportrouten.
