Startup Insider

Mastercard kauft BVNK, Kraken verschiebt IPO: Stablecoins und tokenisierte Assets – Barbod Namini (HV Capital)

Mar 23, 2026
Barbod Namini, General Partner bei HV Capital und Fintech‑Investor (Solarisbank, Yapily), erklärt die Verbindung von Krypto und klassischen Finanzprodukten. Er spricht über Mastercards BVNK‑Deal, das hohe Stablecoin‑Zahlungsvolumen gegenüber Kartenwerten und warum tokenisierte Assets Handel und Zugang verändern. Außerdem geht es um Krakens verschobenen IPO und regulatorische Herausforderungen.
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INSIGHT

BVNKs Lösung Für Globale Korridore

  • BVNK hat ein globales Zahlungsproblem gelöst, indem es Krypto-Rails nutzte, um teure Korridore zwischen Ländern ohne etablierte Zahlungsinfrastruktur zu bedienen.
  • Gründer bauten 2021 ein Modell, das Pfund→Bitcoin→lokale Währung routet und so niedrige Gebühren statt hoher Western-Union-Sätze ermöglicht.
ANECDOTE

Wie BVNK Transaktionen Über Exchanges Routete

  • BVNK nutzte Exchanges als kurzfristige Gegenparteien, sodass ein Transfer von UK nach Nigeria faktisch über Bitcoin lief und der Kunde nur den normalen Wechselkurs sah.
  • Dieses Verfahren brachte Sekunden- bis Minutenexposure gegenüber Exchanges und zog anfängliche Kritik wegen möglicher „dodgy cases“ an.
INSIGHT

Mastercard Kauft BVNK Aus Strategischem Schutz

  • Mastercard kaufte BVNK für ~1,8 Mrd. USD, weil sie die entstehende parallele Stablecoin-Infrastruktur nicht ignorieren kann, sonst droht Kannibalisierung ihres Kerngeschäfts.
  • Coinbase war kurz im Rennen, sprang dann aber ab; Deal-Struktur (z.B. Earn-Out) blieb teilweise unklar.
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