
Der Tag Reform der Krankenkassen - Kommt der große Wurf?
Mar 30, 2026
Markus Pindur, Sicherheitskorrespondent für Außen- und Sicherheitspolitik, analysiert den umstrittenen Staatsbesuch aus Syrien. Felicitas Böselager, Gesundheitspolitik-Korrespondentin, erklärt die 66-Punkte-Reformpläne der Expertenkommission. Es geht um Milliardenlücken, Einsparvorschläge wie weniger Operationen, mögliche Kürzungen beim Krankengeld und das Ende der beitragsfreien Familienversicherung. Politische Umsetzbarkeit wird diskutiert.
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Versicherungsfremdes in den Bundeshaushalt verlagern
- Verschiebe versicherungsfremde Leistungen (12 Mrd.) vom Kassenetat in den Bundeshaushalt, so empfiehlt die Kommission.
- Damit entlastet man Beitragszahler und macht soziale Leistungen klar steuerfinanziert statt kassenfinanziert.
Heikle Einschnitte als letztes Mittel
- Kategorie 3 enthält sozialpolitisch heikle Einschnitte wie Begrenzung oder Senkung des Krankengelds; Einsparpotenzial 5,2 Mrd. nächstes Jahr.
- Solche Maßnahmen sind politisch umstritten und treffen besonders Arbeitnehmerinteressen.
Familienversicherung streichen trifft vor allem Frauen
- Die Abschaffung der beitragsfreien Familienversicherung für Nicht-Erwerbstätige könnte 3,8 Mrd. sparen, mit Ausnahmen für Eltern kleiner Kinder und Pflegende.
- Betroffen wären rund 2,5 Mio. Erwachsene, überwiegend Frauen, die dann rund 225 Euro/Monat zahlen müssten.
