
Kulturleben Streit um die Kunst: Russland will an der Biennale in Venedig teilnehmen
Vier Jahre nach Beginn des Ukraine-Krieges setzt Russland auf Normalität auf dem internationalen Parkett:
Bei den Paralympics traten russische Athleten an, die russische Flagge war zu sehen und die russische Hymne erklang, als würde es den Krieg und die internationalen Sanktionen gegen den Aggressor nicht geben. Jetzt ist die Kunstsektor dran: Bei der Biennale in Vendig will Russland seinen Länderpavillon wieder bespielen. Doch das ist nicht der einzige Aufreger rund um das wichtigstes Kunst-Event des Jahres, das am 9. Mai eröffnet. Andrea Mühlberger im Gespräch mit Elke Buhr, Chefredakteurin des Kunstmagazins Monopol, und Jörg Heiser, Professor an der Universität der Künste Berlin über kulturellen Waffenstillstand und andere Fragwürdigkeiten.
Autor/in: Andrea Mühlberger
