
Was tun, Herr General? - Der Podcast zum Ukraine-Krieg #317 Wer erzielt wirklich Geländegewinne?
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Mar 5, 2026 Erhard Bühler, ehemaliger NATO-General und Militäranalyst, gibt knappe Lageeinschätzungen zur Front von Nord nach Süd. Er spricht über lokale Geländegewinne beider Seiten. Er bewertet ukrainische Verteidigungsleistungen, Angriffe in der Tiefe sowie Drohnen‑ und Raketenabwehr. Abschließend diskutiert er strategische Aussichten und diplomatische Manöver.
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Episode notes
Nordfront zeigt wenig operativen Fortschritt
- Die russischen Angriffe im Norden (Sumi, Charkiv, Kupiansk) bringen nur geringe Geländegewinne trotz wiederholter Angriffe.
- Erhard Bühler nennt Orte wie Bobilivka, Wovchansk und Kupiansk als Beispiele, wo Frontlinie weitgehend unverändert bleibt.
Russlands Zangenstrategie gegen Festungsgürtel
- Russland versucht den sogenannten Festungsgürtel bei Sloviansk zu umgehen und per Zangenbewegung einzuschließen statt frontal durchzubrechen.
- Bühler beschreibt langsame Vorstöße aus Lyman und Fortschreiten von 10–15 km vor Sloviansk ohne akute Stadtbedrohung.
Beweglicher Kampf um Pokrovsk und Konstantinivka
- In der Region um Pokrovsk und Konstantinivka führen beide Seiten intensive, bewegliche Gefechte mit viel Drohneneinsatz, aber kein schneller Durchbruch.
- Bühler erklärt, dass Russen sich in Südostteilen festsetzen, Ukrainer Gegenstöße versuchen, doch Kommunikation (Starlink) limitiert Tempo.

