
F.A.Z. Podcast für Deutschland Krieg in Iran: „Bodentruppen müssten bis Teheran vordringen“
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Mar 3, 2026 Matthias Wyssuwa, Washington-Korrespondent, berichtet von Merz’ Washington-Besuch und den transatlantischen Spannungen. Rainer Hermann, Nahost-Experte, analysiert Irans Regimeresilienz, mögliche Kriegsverläufe und Zukunftsszenarien. Kurze, prägnante Diskussionen über Dezentrale Befehlsketten, die Rolle wichtiger Akteure und die Frage, ob Bodenoperationen bis Teheran realistisch sind.
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Warum Das Regime Auch Nach Treffern Überleben Kann
- Das iranische Regime ist institutionell resilient und auf Systemerhalt ausgelegt, nicht auf Schutz einzelner Personen.
- Rainer Hermann erklärt, dass dezentrale Befehlsketten und ein "tiefer Staat" Ausfälle kompensieren und so Kriegsführung über Wochen bis Monate ermöglichen.
Vordefinierte Befehle Ermöglichen Dezentrale Kriegsführung
- Viele Kommandeure handeln nach bereits vorher gegebenen Anweisungen und agieren lokal weitgehend autonom, wenn zentrale Strukturen ausfallen.
- Hermann nennt Ali Larijani als aktuell koordinierende Figur und betont die Verfassungsmechanismen, die Ausfälle abfangen.
Achse Des Widerstands Ist Geschwächt Aber Funktional
- Die sogenannte Achse des Widerstands ist geschwächt, aber nicht erloschen; Iran nutzt regionale Verbündete graduell zur Ermüdung des Gegners.
- Hermann nennt Hisbollah, Houthis und irakische Milizen als Elemente einer Vorwärtsverteidigung und beschreibt taktische Erschöpfung durch Drohnenangriffe.

