
Caren Miosga Trumps Griff nach Grönland – das Ende der NATO?
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Jan 18, 2026 Wolfgang Ischinger, ein erfahrener Diplomat und Vorsitzender der Münchner Sicherheitskonferenz, analysiert die geopolitischen Folgen von Trumps aggressiver Außenpolitik. Martin Schulz, ehemaliger Präsident des Europäischen Parlaments, beleuchtet die politischen Konsequenzen für Europa und die NATO. Rieke Havertz, Korrespondentin mit Fokus auf Außenpolitik, erklärt die innenpolitischen Motive hinter Trumps Handlungen. Die Diskussion dreht sich um den Vertrauensverlust in die NATO, Trumps Handelsstrategien und die potenziellen Reaktionen Europas auf seine umstrittenen Entscheidungen.
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Episode notes
Kern der Zolldrohung
- Caren Miosga fasst Trumps Zolldrohung zusammen: 10 Prozent ab Februar, 25 Prozent ab Juni wenn kein Einlenken erfolgt.
- Die Drohungen richteten sich gegen acht europäische Länder wegen der Einsätze in Grönland.
Zölle Als Politisches Werkzeug
- Trumps Zolldrohungen spielen auf mehreren Ebenen: innenpolitisch zur Ablenkung und außenpolitisch zur Machtdemonstration.
- Martin Schulz sieht Psychologie und Handelsfakten als separate, aber zusammenwirkende Faktoren.
Digitalkonzerne Als Druckmittel Nutzen
- Die EU soll ihre wirtschaftliche Macht nutzen, z.B. durch Besteuerung großer digitaler Konzerne als Gegenmaßnahme.
- Martin Schulz betont: Europa muss zeigen, dass es vorbereitet ist und nicht provozierbar ist.



