
WDR Zeitzeichen Frauen in der Polizei: Von der Notbesetzung zur Gleichstellung
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Mar 1, 2026 Dirk Götting, Historiker und Leiter der Forschungsstelle für Polizei- und Demokratiegeschichte, ordnet die lange Geschichte Frauen in der Polizei ein. Es geht um Frankfurts erste Hilfspolizistinnen 1961, frühe soziale Aufgaben wie bei Henriette Arendt, mediale Rollenbilder und Sexismus. Außerdem kommen Integration ab den 1970er-Jahren, Alltagsprobleme in Wachen und die heutige Unterrepräsentation zur Sprache.
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Erste Hilfspolizistinnen Regeln Parkraum in Frankfurt
- Vier Hilfspolizistinnen erhalten 1961 in Frankfurt eine vierwöchige Kurzausbildung und treten erstmals in Uniform gegen Parksünder an.
- Die Medien beschreiben sie als „charmant“ und Kolumnisten wie Onkel Friedrich reduzieren ihren Einsatz auf Attraktivität statt Kompetenz.
Polizeiarbeit Für Frauen Zuerst Sozial Und Wohlfahrtsorientiert
- Frauen wurden früh für soziale Polizeiaufgaben eingesetzt, nicht für bewaffnete oder repressiv-militärische Tätigkeiten.
- Henriette Arendt 1903 als Polizeiassistentin kümmerte sich in Schwestern-Tracht um verwahrloste Kinder und weibliche Opfer.
Kölner Wohlfahrtspolizei Wird Nach Besatzung Abgebaut
- In Köln während der Besatzungszeit setzt die Wohlfahrtspolizei Frauen uniformiert ein, danach wird das Amt als „zu teuer“ abgeschafft.
- Frauen nutzen ihr neues Wahlrecht und organisieren 1926 eine Konferenz, um weibliche Kommissariate zu fordern.

