
FALTER Radio Episode 8 (Teil 2): Die #metoo–Sexismus-Debatte
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Oct 25, 2017 Die Diskussion über die Auswirkungen der #metoo-Bewegung in Österreich prägt die Episode. Besonders der Fall eines Chefredakteurs der Wiener Zeitung zeigt, wie tief sexuelle Belästigung verwurzelt ist. Die Gäste thematisieren die unterschiedlichen Perspektiven in der Medienbranche sowie die gesellschaftlichen Herausforderungen. Interessant wird auch erörtert, wie Journalisten mit sensiblen Informationen umgehen müssen und welche ethischen Verantwortung sie tragen. Zudem wird die Kluft zwischen journalistischer Integrität und Internet-Ruhm beleuchtet.
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Episode notes
Institutionelle Reaktion Kann Funktionieren
- Der Fall um den entlassenen Chefredakteur zeigt, dass institutionelle Reaktion funktionieren kann, wenn Arbeitgeber Pflichten ernst nehmen.
- Nicole Schöndorfer betont aber, dass solche positiven Beispiele eher die Ausnahme sind.
Schweigen Aus Angst Ist Häufig
- Viele Betroffene melden Vorfälle nicht aus Angst um Job oder Ruf, sagt Nicole Schöndorfer.
- Studien und Beispiele zeigen, dass sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz weit verbreitet ist.
Soziale Medien Verschieben Diskurshoheit
- Junge Journalistinnen und Journalisten holen sich Diskurshoheit in sozialen Medien zurück, ergänzt Raimund Löw.
- Das verändert, wer in solchen Debatten gehört wird und wie Machtverhältnisse sichtbar werden.
