Sie ist in München geboren, nach Jahren bei der FAZ zum „Spiegel“ nach Hamburg gewechselt und hat dort die Gerichtsreportage zu einer journalistischen Kunstform entwickelt. Nach langer Krankheit schreibt Gisela Friedrichsen inzwischen in „Die Welt“ über spektakuläre Prozesse. Mit Markus Vahlefeld spricht sie über den weiblichen Blick auf Gerechtigkeit, über die eigenen Abgründe in der Beschäftigung mit Verbrechen und warum sie glaubt, als Nonnenschülerin eine gute Grundlage dafür erhalten zu haben.