
tigges trifft Christoph May, reden Männer zu viel über Gefühle?
Nov 4, 2025
Christoph May, Männerforscher und Mitgründer des Instituts für Kritische Männerforschung, erklärt, warum Gefühlereden manchmal nur Abwehr ist. Er spricht über Methoden, Männer zu erreichen, die Rolle von Humor und gemischten Gruppen. Außerdem behandelt er Backlash, Körperbilder, Kritikfähigkeit und konkrete Schritte, wie Männer feministischer handeln können.
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Wie Christoph May zur Männerforschung kam
- Christoph May erklärt, sein Engagement wuchs langsam durch feministische Lektüre und eigene Forschung zur Männlichkeit in der Berliner Graffiti-Szene.
- Die Gründung des Instituts für Kritische Männerforschung 2016 folgte jahrelangem Nachdenken und wurde durch Partner*innen sowie MeToo-Anfragen beschleunigt.
Gemischte Gruppen Statt Männerbubbles
- In Workshops empfiehlt Christoph May gemischte Gruppen statt reiner Männerrunden, weil Dialog mit Frauen/queeren Menschen progressiver wirkt.
- Er rät Gleichstellungsbeauftragten, Partner*innen und Angehörige einzuladen statt Männerisolationsveranstaltungen zu fördern.
Backlash Als Ausdruck Fragiler Männlichkeit
- Der aktuelle Backlash zeigt, wie konservative Männlichkeitsbilder autoritäre Politik befeuern.
- Christoph May verbindet Thesen von Klaus Theweleit mit Reden rechter Akteure (z.B. Höcke) als Manifestation fragiler, militarisierter Männlichkeit.





