
Kaffee, extra schwarz. Der Podcast mit Mansour und Mayer-Rüth “Der Mörder meiner Tochter bekam jeden Monat Bürgergeld” - Gespräch mit Michael Kyrath
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Mar 9, 2026 Michael Kyrath, Zahntechniker und Vater, setzt sich nach dem Verlust seiner Tochter öffentlich für Opfer von Messergewalt ein. Er erzählt von anhaltendem Trauma und dem Alltag mit Angst. Es geht um behördliche Hürden, politische Verantwortung und fehlende Unterstützung für betroffene Familien. Abschließend spricht er über sein Engagement und wie er anderen Eltern beisteht.
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Episode notes
Vater schildert die ersten Tage nach dem Mord
- Michael Kyrath verlor seine Tochter Ann-Marie (17) und ihren Freund durch eine Messerattacke in einem Regionalzug bei Brokstedt.
- Er beschreibt die chaotischen ersten Tage: Behördenschreiben, Rechnungen für Leichentransport und Obduktion und das Gefühl, vom Staat alleingelassen zu werden.
Opferhilfe von Betroffenen organisieren
- Michael organisiert Betroffenenhilfe aus eigener Erfahrung und fordert praxisnahe Opferbetreuung durch Betroffene.
- Er argumentiert, dass Schein-Ausbildung nicht ersetzt, was Angehörige tatsächlich brauchen: Menschen mit eigener Betroffenheit.
Zugfahrtangst prägt Verhalten in Zügen
- Kyrath vermeidet zweite Klasse im Zug aus Angst und sucht Plätze mit Fluchtmöglichkeiten, weil seine Tochter im Zug ermordet wurde.
- Er erklärt offen, dass er Fahrgäste nach Verhaltensweisen vorverurteilt, nicht nach Hautfarbe, aufgrund persönlicher Erfahrung.
