
Handelsblatt Morning Briefing - News aus Wirtschaft, Politik und Finanzen Grönland-Krise: Holt Brüssel die Bazooka raus? / EZB-Spitze: Ein Kroate wahrt Berlins Chancen
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Jan 20, 2026 Die Diskussion über die neue EU-Verordnung ACI bietet spannende Einblicke in mögliche Handelsmaßnahmen gegen die USA. Statt klassischer Zölle könnten asymmetrische Vergeltungsmaßnahmen gezielt US-Unternehmen treffen. Zudem wird der Einfluss des kroatischen Notenbankchefs auf die EZB und die daraus resultierenden Chancen für Deutschland beleuchtet. Auch die hohe Rendite von Edelmetallfonds im Jahr 2025 wird thematisiert, während der Nachruf auf Valentino einen emotionalen Abschluss bildet.
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EU-Bazooka Gegen Wirtschaftsdruck
- Die EU hat 2023 die Anti-Coercion-Verordnung (ACI) eingeführt, um wirtschaftliche Nötigung durch andere Staaten abzuwehren.
- Sie erlaubt asymmetrische Maßnahmen wie Strafgebühren gegen US-Digitalfirmen statt rein traditionelle Gegenzölle.
Gezielte Gegenmaßnahmen Möglich
- Die ACI erlaubt Zölle, Ein- und Ausfuhrbeschränkungen sowie Strafgebühren und Marktzugangs-Beschränkungen.
- EU könnte gezielt Branchen treffen, die für die US-Wirtschaft besonders schmerzhaft sind, statt pauschal Zölle zu erheben.
EU Verwundbarkeit Bei Klassischen Zöllen
- Klassische Gegenzölle sind für die EU riskanter, weil sie stärker vom Export in die USA abhängt.
- Daher sind asymmetrische Instrumente aus Brüssels Sicht vorteilhafter.
