
WDR Zeitzeichen Wie eine Bombe Martin Luther King zur Gewaltfreiheit motiviert
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Jan 30, 2026 Britta Waldschmidt-Nelson, Historikerin, und Tahir Della, Sprecher der Initiative Schwarze Menschen in Deutschland, erläutern den Bombenanschlag auf Martin Luther Kings Haus 1956. Sie schildern das Klima von Terror und Einschüchterung im Süden, die Rolle von Ku-Klux-Klan und staatlichen Stellen und wie der Anschlag Kings Appell zur Gewaltfreiheit und die Mobilisierung der Bewegung bekräftigte.
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Episode notes
Bombenanschlag Auf Kings Haus
- Am 30. Januar 1956 explodiert eine Bombe auf der Veranda von Martin Luther Kings Haus, Coretta und das Baby bleiben unverletzt.
- King erfährt während einer Kirchenversammlung vom Anschlag und fährt schockiert nach Hause zurück.
Systematische Gewalt Im Süden
- Der Süden der 1950er war ein rechtsfreier Raum mit systematischer Gewalt gegen Schwarze und staatlicher Duldung.
- Massive Resistance verband Gesetze, Einschüchterung und Gewalt zur Erhaltung der Rassentrennung.
Klan Und Polizei Verschränkt
- Ku-Klux-Klan und korruptes Behördenpersonal machten rassistische Gewalt alltäglich und ungeahndet.
- Forschende schätzen, dass 10–25% der Polizisten im Süden dem Klan nahestanden und Gewalt förderten.

