
Acht Milliarden Irankrieg: Sicherheit oder Dominanz - was will Isreal?
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Mar 26, 2026 Thore Schröder, SPIEGEL-Korrespondent in Tel Aviv, berichtet vor Ort über Sicherheit, Politik und Gesellschaft in Israel und dem Nahen Osten. Er schildert Alltag unter Alarm, wiederholte Angriffe und die innerpolitischen Folgen für Netanjahu. Außerdem diskutiert er Israels Ziele gegenüber Iran, Siedlungsdruck im Westjordanland und die langfristigen politischen und diplomatischen Risiken für das Land.
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Episode notes
Breite Öffentliche Unterstützung Für Den Irankrieg
- Mehrere Umfragen zeigen breite Zustimmung in Israel für den Iran-Krieg, speziell 93% unter jüdischen Israelis.
- Schröder erklärt das mit äußerer Bedrohungswahrnehmung durch Irans Proxys und fehlender demokratischer Oppositionskultur.
Krieg Hat Komplexen Innenpolitischen Effekt
- Netanjahus Innen- und Außenpolitik sind schwer trennbar; Krieg kann innenpolitisch Stimmen bringen, aber kein klarer Durchbruch für ihn.
- Schröder merkt an, dass der Krieg Stimmen aus radikaleren Parteien in Netanjahus Lager gezogen hat, ohne überwältigenden Effekt.
7. Oktober Veränderte Israels Strategische Risikobereitschaft
- Der 7. Oktober veränderte Israels Risikoneigung fundamental: Abschreckung galt als gescheitert, Israel agiert risikofreudiger.
- Schröder verweist auf Folgekonflikte in Libanon, Syrien und neue Angriffe auf iranische Anlagen.

