
FALTER Radio Selbstversuch: Zwei Wochen ohne Smartphone - #1605
Mar 31, 2026
Daniela Krenn, Falter-Redakteurin, reflektiert soziale Bindungen ohne Handy. Anna Goldenberg, Falter-Redakteurin, teilt Erfahrungen eines zweiwöchigen Smartphone-Fasts. Sie reden über ruhigere Morgen, veränderte Verbundenheit, Entzugserscheinungen, Ersatzhandlungen, Orientierung ohne GPS, die Rolle von Messenger-Gruppen, Telefonieren statt Tippen und praktische Tipps gegen ständiges Griffverhalten.
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Episode notes
Ruhige Morgen Ohne Smartphone
- Anna Goldenberg erlebte stille Morgen ohne Smartphone und nutzte stattdessen frühmorgens das Radio für Nachrichten.
- Mit einer einjährigen Tochter stand sie um 5:30 auf und vermisste das gewohnte Durchscrollen, fand die Ruhe aber schön und will sie beibehalten.
Smartphone Als Soziales Sicherheitsnetz
- Daniela Krenn bemerkte, wie stark das Smartphone das Gefühl von Verbundenheit mit dem sozialen Umfeld herstellt und ersetzt.
- Ohne Handy war sie weniger abgelenkt, fühlte sich nicht einsam und blieb stärker im Moment beim Spielen mit ihrem Neffen.
Gesteigerte Wahrnehmung Statt Entzug
- Anna schildert erhöhte Wahrnehmung am Wochenende ohne Handy: Müdigkeit, Gerüche und körperliche Empfindungen wirkten verstärkt.
- Ein Suchtmediziner erklärte ihr, das seien keine Entzugserscheinungen, sondern gesteigerte Wahrnehmung durch fehlende Ablenkung.
