
Radiowissen Warum Singen glücklich macht - Von innerem Klang und gemeinsamer Freude
Nov 21, 2025
Prof. Dr. Eckart Altenmüller, ehemaliger Leiter des Instituts für Musikphysiologie und Musikermedizin, und Monika Lachenmair, Sängerin und Musiktherapeutin, enthüllen die tiefen Wurzeln des Singens in unserer Evolution. Altenmüller erklärt, wie Gesang ein Ventil für Emotionen darstellt und neurobiologische Mechanismen wie Dopamin und Oxytocin aktiviert. Lachenmair teilt therapeutische Erfahrungen, die die heilende Kraft der Stimme unterstreichen. Sie ermutigen, die eigene Stimme zu entfalten und die gemeinschaftliche Freude beim Singen zu entdecken.
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Episode notes
Vibrationen Wirken Beruhigend
- Körperliche Vibrationen und Resonanzen beim Singen spürbar beruhigen und trösten.
- Summen wirkt wie Umarmen und vermittelt Geborgenheit.
Evolutionäre Wurzeln Des Singens
- Singen ist genetisch verankert und war vor der Sprache ein Kommunikationsmittel.
- Gemeinsamer Gesang stärkte Bindung durch Rhythmisierung und Tanz.
Hormone Hinter Dem Glücksgefühl
- Singen aktiviert Dopamin und wahrscheinlich Oxytocin und fördert Belohnung und Vertrauen.
- Diese Neurohormone unterstützen Gruppenbindung und Entspannung.
