
Inside Austria Das Fellner-Imperium (3/5): Eine Affäre mit Sebastian Kurz
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Jun 25, 2022 Wolfgang Fellner, ein Medienunternehmer und zentraler Akteur in den Korruptionsermittlungen, erläutert seine Rolle im Skandal um illegale Inseratengeschäfte. Er spricht über die dramatischen Hausdurchsuchungen bei der ÖVP und die angespannte politische Lage 2021. Die Diskussion dreht sich um mutmaßliche Manipulationen in der Meinungsforschung, die problematische Beziehung zwischen Politik und Medien sowie die Vertrauenskrise, die die Inseratenaffäre ausgelöst hat. Fellner beleuchtet die Herausforderungen der redaktionellen Unabhängigkeit in Österreich.
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Strategie: Umfragen Als Machtinstrument
- 2016 begann Kurz' Aufstieg, doch Parteigelder kontrollierte zunächst anderes Führungspersonal.
- Das Team Kurz soll deshalb Umfragen über Dritte beauftragt und manipuliert haben, um Kurz intern zu stärken.
Feineingriffe Können Wahrscheinlichkeitsbilder Kippen
- Kleine Anpassungen innerhalb statistischer Schwankungsbreiten können Umfrageergebnisse deutlich vorteilhafter erscheinen lassen.
- Die WKStA wirft vor, solche Manipulationen mit öffentlichen Mitteln bezahlt zu haben.
Mutmaßlicher Inseratendeal Als Bestechung
- Der Vorwurf lautet, Fellner habe positive Berichterstattung als Gegenleistung für Millionen an Inserategeldern geliefert.
- Die Staatsanwaltschaft spricht von einem Inseratendeal im Wert von 1–2 Millionen Euro als mutmaßlicher Bestechungsgegenstand.
