
KI-Update – ein heise-Podcast KI-Update Deep-Dive: Deutschlands Weg zur KI-Infrastruktur
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Feb 27, 2026 Christoph Windeck, Technikjournalist mit Fokus auf Rechenzentren und KI-Infrastruktur. Er berichtet von der Eröffnung des Telekom-KI-Rechenzentrums in München. Themen: Standortwahl, Nvidia-Partnerschaft und 10.000 Beschleuniger. Kühlung mit Eisbachwasser und ökologische Fragen. Deutsche Souveränität, Investitions‑ und Nachfrageprobleme sowie Industrieanwendungen statt reiner Sprachmodelle.
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Nachnutzung eines alten Bankkellers spart Bauzeit
- Das Münchner Rechenzentrum liegt in sechs unterirdischen Stockwerken eines früheren Bankenrechenzentrums, was schnelle Nachnutzung ermöglichte.
- Vorteile: bestehende Betonstruktur; Nachteile: enge Zugänge und begrenzte Aufzugslasten für schwere KI‑Server.
Eisbachkühlung und Abwärmeplanung
- Das Rechenzentrum nutzt den Eisbach zur Kühlung kombiniert mit Rückkühlgeräten, wobei ökologische Auflagen zur Temperaturanschlag bestehen.
- Abwärmeplanung zielt langfristig auf Nutzung für Gebäudewärme, aktuell jedoch noch keine Mieter.
Nachfrage fehlt trotz Angebot
- In Deutschland gibt es bislang nur geringe Nachfrage nach teurer KI-Rechenleistung; eine einzelne GPU‑Instanz kostet öffentlich rund 6.000 Euro pro Monat.
- Deshalb ist das Geschäftsmodell für großskaliges Training ohne viele Kunden schwer darstellbar.
