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Stephan Schulmeister über die nächste Krise – #113

12 snips
Nov 23, 2018
Stephan Schulmeister, ein österreichischer Wirtschaftsforscher und kritischer Analytiker der Wirtschaftspolitik, diskutiert die bevorstehende Krise, die durch den Neoliberalismus angetrieben wird. Er zieht parallelen von der Keynesianischen Nachkriegszeit bis zu den Auswirkungen des Finanzkapitalismus. Schulmeister beleuchtet die gesellschaftlichen Folgen der Dollarkrise in den 70er Jahren und die gefährliche Dynamik zwischen den italienischen Eliten und der EU. Zudem thematisiert er neue Bärenmärkte und gibt literarische Empfehlungen für tiefergehende Einsichten.
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Episode notes
ANECDOTE

Feldforschung In Trading Rooms

  • Schulmeister berichtet von seiner Feldforschung in Trading Rooms und Gesprächen mit Spekulanten, um deren Logik zu verstehen.
  • Diese direkte Forschung half ihm, Spekulationssysteme und ihre Wirkung auf die Realwirtschaft zu erklären.
INSIGHT

Dreifaches Absturzpotenzial Wie 1929

  • 2008 war außergewöhnlich, weil Aktien-, Immobilien- und Rohstoffmärkte gleichzeitig zusammenbrachen, zuletzt 1929.
  • Heute sieht Schulmeister erneut hohes Absturzpotenzial bei Aktien, Immobilien und Anleihen.
INSIGHT

Einfache Slogans Verhindern Systemische Analyse

  • Neoliberale Propaganda funktioniert durch einfache, moralisch aufgeladene Slogans wie die "schwäbische Hausfrau".
  • Solche Vereinfachungen verdecken systemische Ursachen und lenken auf Schuldzuschreibungen ab.
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