Die Folge erzählt Cohens Übergang vom Schriftsteller zum Musiker und wie sein zweiter Roman scheiterte. Es geht um Judy Collins, den misslungenen ersten Auftritt und die Entstehung von Suzanne. Die Entwicklung seiner rauen Sprechstimme, das akribische Texten und das spätere Schicksal von Hallelujah sind zentrale Themen. Auch Cohens Verhältnis zu Marianne und seine Bühnenunsicherheit werden beleuchtet.
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Vom Dichter Zum Songwriter Wechsel
Leonard Cohen wechselte bewusst vom Dichter zum Musiker um ein viel größeres Publikum zu erreichen.
Diviam Hoffmann schildert, wie Cohen seine Texte künftig als Gesangstexte konzipierte und damit die Lyrics modernisierter Lyrik einleitete.
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Der Spanier Und Die Sechs Akkorde
Als Jugendlicher lernte Cohen Gitarre und gab einem spanischen Gitarristen Unterricht, der sich später das Leben nahm.
Cohen erzählt, dass ein Gitarrenmuster aus dieser Begegnung zur Grundlage vieler seiner Lieder wurde.
question_answer ANECDOTE
Judy Collins Schubst Cohen Auf Die Bühne
Judy Collins drängte Cohen dazu, Suzanne aufzunehmen und schubste ihn auf die Bühne beim ersten Auftritt mit ihr im Central Park.
Das Publikum war für Collins da, Cohen brach während des Auftritts in Tränen aus und ging von der Bühne, bevor sie ihn überredete weiterzusingen.
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Leonard Cohens zweiter Roman, „Beautiful Losers“, ist endlich draußen – und floppt. In New York trifft er die Folksängerin Judy Collins, ihr singt er „Suzanne“ vor. Du musst auf die Bühne, sagt Judy Collins. Der erste Auftritt ist ein Fiasko. Sie treten gemeinsam auf, das Publikum ist für Judy Collins da, Leonard Cohen ist ein Niemand, das Publikum will ihn nicht hören. Noch nicht. Bis er mit seinen traurig-düsteren Texten, eingängigen Melodien und der raunenden Stimme den Nerv gleich mehrerer Generationen trifft. Schreibt Cohen Musik für Depressive? „Quatsch mit Soße“, sagt der deutsche Schriftsteller Burkhard Spinnen.
Die Musikjournalistin Diviam Hoffmann ist Host und Autorin des ARD-Podcasts „So Long, Cohen“. Sie hat in Berlin und Paris Literaturwissenschaften studiert. Ihre Themen sind Pop, Gesellschaft und Feminismus. Auf WDR 3 moderiert sie mit Klaus Walter die wöchentliche Musiksendung „Ex & Pop“. Sie lebt in Berlin.
Die Podcasterin Denise Fernholz hat bei Erfolgsformaten wie „Die Ernährungs-Docs“ mitgearbeitet, zuvor war sie bei OMR und in der Online-Redaktion vom STERN. Sie interessiert sich für das Leben ihrer Generation, zu hören in „Sind wir endlich da?“. Sie lebt in Hamburg.
Creative Producer: Giuseppe Maio
Mit: Hans-Werner Meyer, Felix Knopp, Jens Wawrczeck
Musik: Mute Swimmer
Ton und Technik: Alexander Brennecke, Nicole Graul, Teelke Uffen
Redaktion: Ulrike Toma
Produktion: NDR, RBB, SWR, WDR 2024
Unser Podcast-Tipp:
Kalkofe und Welke über ihre Lieblingsthemen aus den 70er, 80er und 90er Jahren - hört rein in der ARD Audiothek:
https://www.ardaudiothek.de/sendung/kalk-und-welk/10777871/
Und aus dem Bereich Musik: Pop & Rewind! Mit noch mehr Musik für Eure Nächte, die Stunde für anspruchsvolle Musik mit handgepickten Playlisten.
https://www.ardaudiothek.de/sendung/popundrewind-der-nachtmix-podcast/10314695/
Um Leonard Cohens Geschichte, vor allem um die Liebesgeschichte mit Marianne Ihlen, geht es auch in der Spielfilmserie „So Long, Marianne“. Ihr findet die Serie in der ARD Mediathek über diesen Link:
https://1.ard.de/So_Long_Marianne_Serie