NZZ Machtspiel

Wie politisch darf der dm-Chef sein, Christoph Werner?

Mar 12, 2026
Christoph Werner, Vorsitzender der Geschäftsführung von dm und Sohn des Gründers, spricht über Politik und Unternehmenskultur. Er diskutiert Landtagswahl-Analysen, den Umgang von Verbänden mit der AfD und wie politische Vielfalt intern gelebt wird. Außerdem geht es um Bürokratieabbau, längere Legislaturperioden und die Rolle von Führung und Nachfolge in Familienunternehmen.
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Episode notes
INSIGHT

Fehlende Zukunftsvision bremst Innovation

  • Deutschland fehlt derzeit eine gemeinsame Zukunftsvision, was Innovationskraft und politische Dynamik hemmt.
  • Christoph Werner vergleicht das mit der Zeit nach der Wiedervereinigung: Es gab keine große Leitidee mehr, nur viele kleine Regelungen, die Bewegung blockieren.
INSIGHT

Personenwahl prägt Wahlergebnis

  • Personenwahl kann Parteienresultate überlagern: Direktkandidaten erzielten andere Ergebnisse als Parteienstimmen.
  • Werner nennt Cem Özdemir als Beispiel: Seine Person und Erfahrung trug mehr als die Parteilogos bei der Wahl in Baden-Württemberg.
ADVICE

Mit Funktionsträgern reden, nicht nach Parteibuch

  • Sprecht als Wirtschaftsakteure mit gewählten Funktionsträgern unabhängig vom Parteibuch, denn Entscheidungen benötigen Dialog.
  • Werner erläutert das am Beispiel von Investitionsentscheidungen und dem parlamentarischen Abend des Verbandes der Familienunternehmer.
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