
Ganz offen gesagt REPLAY #42 2021 Über erschöpfte Frauen - mit Franziska Schutzbach
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Jul 26, 2023 Franziska Schutzbach, eine bekannte Schweizer Soziologin und Geschlechterforscherin, spricht über die Erschöpfung von Frauen durch unbezahlte Arbeit und gesellschaftliche Erwartungen. Sie beleuchtet, wie die Rolle der fürsorglichen Frau die Wirtschaft stützt und die männliche Dominanz in sozialen Interaktionen Frauen in untergeordnete Positionen drängt. Schutzbach thematisiert auch verborgene Konflikte wie das 'Fawning'-Verhalten in Bedrohungssituationen und fordert, dass Frauen eigene Räume gestalten und der gesellschaftliche Druck auf Empathie hinterfragt wird.
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Episode notes
Doppelte Schichten Erklären Frauenerschöpfung
- Frauen leisten global deutlich mehr Arbeit, weil sie Erwerbsarbeit plus drei Viertel der 16,4 Milliarden Stunden unbezahlter Arbeit pro Tag übernehmen.
- Das führt zu 'doppelten Schichten' und hoher Mehrfachbelastung, besonders wenn Erwerbsarbeit aus finanzieller Notwendigkeit zunimmt.
Lächeln Als Überlebensstrategie Fawning
- Fawning bezeichnet das Lächeln in Bedrohungssituationen als Überlebensstrategie gegen Belästigung im öffentlichen Raum.
- Schutzbach beschreibt, wie Frauen abwägen zwischen Lächeln, Flucht oder Konfrontation bei nicht klaren Grenzüberschreitungen.
Zugkaffee Beispiel Für Ambivalente Grenzüberschreitungen
- Franziska Schutzbach schildert eine Zug-Situation, in der ein Mann ihr ungefragt einen Kaffee bezahlt und sich aufdrängt.
- Sie zeigt, wie solche ambivalenten Übergriffe Energie kosten und das Herauslächeln oft Eskalation verhindert.

