
Feminismus für alle. Der Lila Podcast. Diet Culture und Gewichtsdiskriminierung in Zeiten von Ozempic
Jan 8, 2026
Dr. Julia Tanck, Psychologin und Expertin für Essstörungen, und Bobby Herrmann-Thurner, Autorin und Aktivistin im Fat-Acceptance-Bereich, diskutieren die Auswirkungen von Özbemitkulturen und Abnehmspritzen auf das Körperbild. Sie beleuchten die gesellschaftlichen und individuellen psychologischen Folgen von Diet Culture und kritisieren das Narrativ, dass Abnehmspritzen wie Ozempic echte Lösungen bieten. Stattdessen warnen sie vor Gewichtsdiskriminierung und den gesundheitlichen Risiken, die mit dem Konsum verbunden sind, und betonen die Notwendigkeit einer selbstbestimmten Körperakzeptanz.
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Erster Oh‑Fuck Moment Mit Ozempic
- Bobby Herrmann-Thurner beschreibt ihren ersten Schock beim Lesen über den Ozempic-Hype.
- Sie befürchtet, Menschen könnten gezwungen werden, das Medikament zu nehmen, etwa vor Operationen oder als Bedingung in Arbeitskontexten.
Ökonomie Verstärkt Diet Culture
- Der Abnehm-Markt ist extrem lukrativ und zieht riesige ökonomische Interessen an.
- Kommerzialisierung verstärkt Körperideale und zementiert Vorurteile statt sie zu lösen.
Medien Verstärken Unerreichbare Ideale
- Medien prägen Körperideale stark und schaffen unerreichbare Standards.
- Selbst Abnehmspritzen können das gesellschaftliche Schönheitsideal nicht auflösen und verstärken Druck.




