
Forschung aktuell Vogelgrippe-Bilanz / Tierbeobachtung aus dem All / Abbaubare Elektronik
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Dec 23, 2025 Tim Hader, Infektionsmediziner und Vogelgrippe-Experte, erklärt die aktuelle Situation der Vogelgrippe, einschließlich der Rolle von Kranichen beim Ausbruch. Er beleuchtet die genetische Herkunft des H5N1-Genotyps und die Mechanismen der Virusübertragung. Martin Wikelski, Direktor des Max-Planck-Instituts, spricht über das Icarus-Tierbeobachtungssystem und die Herausforderungen bei der Entwicklung von Nanosatelliten. Außerdem wird ein innovatives Projekt vorgestellt, das abbaubare Elektronik aus Blättern entwickelt.
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Episode notes
Ein Vorherrschender Genotyp
- Der dominante H5N1-Genotyp in Europa wird als DI 2.1 bezeichnet und trat Ende September/Anfang Oktober nahezu gleichzeitig in mehreren Ländern auf.
- Molekulare Sequenzen sind nötig, um Ursprünge und Ausbreitungswege besser zurückzuverfolgen.
Zirkulation Zwischen Arten
- Geflügel und Wildvögel stecken sich gegenseitig an, und die Ursprünge des Virus reichen bis zu Geflügelbeständen in Südchina 1996 zurück.
- Manche Wildvogelarten können das Virus tragen, ohne schwer zu erkranken, z.B. ältere Stockenten.
Verknüpfung Zu Spanien
- Die Vogelgrippe-Ausbreitung über Kranichzüge erklärt auch Fälle in Spanien, etwa bei Weißstörchen, als Folge desselben Viruseintrags.
- Störche in Spanien wurden vor Ort infiziert und ziehen nicht spät im Jahr aus Deutschland zurück.

