
Ganz offen gesagt #17 Sind die Grünen noch zu retten? - mit Christoph Hofinger
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Oct 23, 2017 Christoph Hofinger, ein renommierter Sozialwissenschaftler und Leiter des SORA-Instituts, beleuchtet die Herausforderungen der Grünen nach der Wahl 2017. Er erklärt, warum das Framing der Grünen überdacht werden muss, um Wähler für Klimaschutz zu gewinnen. Hofinger diskutiert die Veränderungen in der Wählerschaft, die Kunst der Wahlprognosen und die Rolle emotionaler Einflüsse. Zudem wird die Konkurrenzsituation durch die Liste Pilz sowie die FPÖ analysiert, die in der politischen Mitte an Einfluss gewinnt.
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Episode notes
Prognosen Immer Nachträglich Evaluieren
- Evaluiert Prognosen systematisch nach Wahlen statt sie verschwinden zu lassen; lernt aus Abweichungen.
- Hofinger fordert Evidenzprüfung wie bei Hochrechnungen, nicht nur neue unbewertete Prognosen jedes Jahr.
Hochrechnen Als Ensembleentscheidung
- Hochrechner arbeiten mit Ensemble-Modellen und gewichten wissenschaftlich getestete Varianten, Erfahrung fügt 15–20% Urteilsspielraum hinzu.
- Hofinger vergleicht Verfahren mit Meteorologie und betont schnelle Entscheidungen bei Datenflut.
SORA Prognose Für Grüne War Fast Genau
- SORA prognostizierte die Grünen bei ~3,9% und erkannte Wahlkarten-Affinität der verbleibenden Grünwähler.
- Hofinger sagt, sie überschätzten diese Affinität leicht, blieben aber auf dem vorher programmierten Modell.
