
11KM: der tagesschau-Podcast Der Fall Yashar G.: Wie ein Staatsanwalt Kriminelle schützte
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Mar 20, 2026 Benedikt Strunz, Investigativjournalist beim NDR, erklärt den skandalösen Fall um Yashar G. und seine Verstrickungen mit organisierter Kriminalität. Er schildert den riesigen Kokainfund, Hinweise auf einen Maulwurf und die Frage, warum der Beschuldigte im Amt blieb. Kurz: Ermittlungen, Chats, Prozessverlauf und das Risiko für das Vertrauen in den Rechtsstaat.
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Vom Aufsteiger Zum Spitzenermittler
- Benedikt Strunz schildert Jascha G. als arbeitsame Ermittler mit Aufstiegsbiografie aus dem Iran und Stuttgart [sic Hannover].
- 2021 führte er Ermittlungen zu einer Bande, die später 16 Tonnen Kokain in Containern versteckt nach Deutschland importierte, größter Fund in Europa.
Große Razzia Und Der Maulwurfverdacht
- Die Zollfahndung und internationale Hinweise führten zur Sicherstellung von 16 Tonnen Kokain im Hamburger Hafen 2021.
- Aus Krypto-Chat-Auswertungen entstand der Verdacht eines Maulwurfs, der schließlich auf den Staatsanwalt Jascha G. deutete.
Hinweise Blieben Ungeahndet
- Trotz erster Hinweise blieb Jascha G. in der Drogenabteilung und arbeitete weiter, bis das LKA Hannover später die Chats auswertete.
- Vor Gericht zeigte er sich dominant und bestritt die Vorwürfe, viele Kolleg:innen hielten ihn zunächst für Opfer einer Intrige.
