Organisationen sollen gesteuert werden – und gleichzeitig wissen wir alle, dass Steuerung nicht so funktioniert, wie es sich die Steuernden manchmal vorstellen. Niklas Luhmann beschreibt das sehr nüchtern als Grenzen der Steuerung, und genau daraus entsteht eine ziemlich praktische Frage: Wenn Steuerung begrenzt ist, wie kann sie innerhalb dieser Grenzen trotzdem wirksamer werden? Der entscheidende Punkt liegt überraschend früh, nämlich noch bevor Maßnahmen beschlossen werden. Steuerung beginnt mit dem Bilden einer Differenz: Was ist Soll, was ist Ist – und wer hat diese Unterscheidung eigentlich gesetzt? In dieser Episode geht es darum, warum Differenzen nicht einfach „da draußen“ existieren, sondern durch Beobachtung entstehen, wie dein Spotlight bestimmt, was überhaupt sichtbar wird, und weshalb jede Steuerung neben dem gewünschten Effekt fast zwangsläufig Nebenfolgen produziert. Am Ende wird daraus eine sehr alltagstaugliche Führungsfrage: Welche Differenz dominiert gerade unser Denken – und welche neuen Differenzen erzeugen wir durch das, was wir heute steuern?
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