
Mach dis Ding 2.000 Kunden. Bootstrapped. Was das wirklich gekostet hat. Mach Dis Ding Podcast mit Isabel Bischof
Von Excel-Tabellen zu 2.000 Kunden – bootstrapped mit 500.000 CHF Personalkosten. Isabel Bischof, Co-Founderin von Cohaga, gibt in dieser Folge einen der ehrlichsten Einblicke, die ich bisher auf diesem Podcast hatte: Was es wirklich kostet, ein SaaS-Unternehmen aufzubauen, warum man Aktionärsbindungsverträge nie auf später verschieben sollte – und wie Cohaga den Schritt von einfachen Adresslisten zur vollständigen Go-to-Market Plattform geschafft hat. Ohne Investor. Mit voller Überzeugung.Über den GastIsabel Bischof ist Co-Founderin und Geschäftspartnerin von Cohaga, einer Schweizer B2B Go-to-Market Plattform. Cohaga hilft Unternehmen dabei, ihre Zielgruppen präzise zu definieren, die richtigen Kontaktdaten zu selektieren und ihren Vertrieb effizienter zu skalieren. Was als einfache Excel-Adressliste begann, ist heute eine vollständige SaaS-Plattform mit über 2.000 Kunden in der ganzen Schweiz – finanziert ausschliesslich durch eigene Umsätze.
Das sind die Themen
- Wie Isabel und ihr Co-Founder Fabio Metzler sich durch Zufall kennengelernt haben und warum der Proof of Concept die Grundlage für ihre Partnerschaft war
- Aktionärsbindungsverträge: Warum man das nie auf später verschieben sollte – und was passiert, wenn man es doch tut
- Was eine Go-to-Market Plattform ist und wie sie sich von einer klassischen Adressliste unterscheidet
- Trigger Events, Keyword-Suche und Lookalikes: die Features, die Cohaga zur vollständigen Vertriebsplattform machen
- Der Wechsel von One-Time Revenue zu Recurring Revenue und warum das für Wachstum entscheidend ist
- Was ein Tech-Team in der Schweiz wirklich kostet: 100.000 CHF Jahreslohn pro Person, fünf Leute – eine halbe Million pro Jahr
- Bootstrapped vs. Investoren: Wo Cohaga heute steht und warum erstmals konkrete Gespräche laufen
- SaaS ist nicht der heilige Gral, die echten Herausforderungen hinter dem Hype
- Phantom Stock Option Plan: Wie Cohaga Mitarbeitende langfristig beteiligt ohne echte Aktien auszugeben
- Vertrieb im B2B SaaS: Inbound, Outbound, hohe Schlagzahl und warum Customer Success das Modell am Laufen hält
3 Tipps von Isabel
1. Daten sind kein Selbstzweck – sie müssen in Umsatz übersetzt werden. Gute Daten bringen noch keinen Umsatz – erst ein klarer Go-to-Market-Prozess macht sie wertvoll.
2. Marketing und Vertrieb müssen wie eine grosse Teameinheit arbeiten. Wachstum entsteht, wenn Marketing Nachfrage schafft und Vertrieb sie strukturiert abschliesst.
3. Viele gute Angebote scheitern nicht am Produkt, sondern daran, dass die richtigen Entscheider nie davon hören.
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