
Ganz offen gesagt #5 2021 Über Kultur und Politik in der Krise - mit Martin Grubinger
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Feb 9, 2021 Martin Grubinger, der weltberühmte Multiperkussionist, teilt seine Erfahrungen in der Pandemie und berichtet von der fehlenden Unterstützung für Künstler von Seiten der Politik. Er kritisiert die österreichische Migrationspolitik, insbesondere die populistische Abschiebepolitik. Zudem beleuchtet er die Herausforderungen, mit denen die Grünen konfrontiert sind, und den Einfluss sozialer Medien auf den Diskurs. Grubinger reflektiert über seine Zukunftspläne und diskutiert humorvoll die Verbindungen zwischen Politik und Fußball.
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Episode notes
Liveauftritte Sind Unersetzliche Energiequelle
- Martin Grubinger sagt, Bühnenkontakt ist für ihn unersetzlich und Streams ersetzen die Live-Energie nicht.
- Er vermisst die unmittelbare Reaktion von 2000 Leuten und betont, dass Publikum und Bühne sein Leben sind.
Hundert Konzerte Weg Und Kein Umsatzersatz
- Grubinger berichtet, dass bei ihm rund 100 Konzerte seit März ausgefallen sind und Künstler keinen Umsatzersatz erhalten.
- Seine Steuerberaterin erklärte, Künstler gelten als indirekt betroffen, weshalb viele Hilfen wegfallen.
Klassische Musik Versäumte Breite Wahrnehmung
- Grubinger reflektiert, klassische Musik habe in den letzten 20–25 Jahren zu wenig Reichweite in der Breite aufgebaut.
- Er sieht Digitalisierungsschwächen und mangelnde öffentliche Wahrnehmung als Preis für jetzige Benachteiligung.

