
POLITICO Berlin Playbook Wie Trump mit dem Friedensrat die Uno entmachten will
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Feb 19, 2026 Rasmus Buchsteiner, Wirtschafts- und Finanzkorrespondent, analysiert mögliche Personaldebatten an der EZB-Spitze. Franziska Brantner, außenpolitische Sprecherin der Grünen, diskutiert den Friedensrat und Wege zu dauerhaftem Frieden im Nahen Osten. Hans von der Burchard, Experte für internationale Politik, erklärt Hintergründe und Implikationen von Trumps Initiative. Kurze, prägnante Gespräche über Legitimation, EU-Rollen und Machtfragen.
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Episode notes
Privatisierung Der Diplomatie
- Trumps Friedensrat zielt als privates, kostenpflichtiges Gremium darauf ab, die UN-Strukturen zu umgehen und Macht zu konzentrieren.
- Die Charta erwähnt weder Gaza noch Menschenrechte und misst Einfluss an Zahlungen statt Legitimation.
Pay‑To‑Play Machtstruktur
- Der Friedensrat verlangt von Mitgliedern hohe Beiträge und Trump behält lebenslanges Vorsitzrecht und Nachfolgebestimmung.
- Viele Staaten bleiben fern; dennoch sind einige autokratische Regime und wichtige regionale Akteure unterzeichnet.
Widersprüchliche Mitgliederwahl
- Der Rat lädt sowohl westliche Verbündete als auch autoritäre Führer ein, schafft aber keine Vetofreiheit gegenüber bestehenden UN-Problemen.
- Effektiv bleibt die Entscheidungsgewalt stark in Trumps Händen und demokratische Legitimation fehlt.


