
International «Ich bin kein Scheissheld» – Kriegsveteranen in Russland
Jan 28, 2026
Jaroslav, ehemals Häftling und Frontsanitäter, erzählt von Rekrutierung aus dem Gefängnis, Verwundung an der Ostfront und schwerer Rückkehr ins zivile Leben. Es geht um Hoffnung auf Freiheit, blutige Kämpfe, mangelnde staatliche Hilfe und wachsende gesellschaftliche Spannungen. Kurze, eindrückliche Einblicke in Trauma, Bürokratie und die unsichere Zukunft vieler Rückkehrer.
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Episode notes
Vom Gefängnis an die Front
- Jaroslav unterschrieb aus dem Gefängnis einen Vertrag, um nach sechs Monaten Frontdienst freizukommen.
- Wenige Wochen später wurde er in die Ostukraine geschickt und erlebte dort schockierende Zerstörung und Schweigen der Einheimischen.
Schwere Verwundung und keine Unterstützung
- Jaroslav wurde schwer verwundet; sein Unterschenkel war zertrümmert und beinahe abgetrennt.
- Nach einem halben Jahr im Spital kehrte er an Krücken nach St. Petersburg zurück, erhielt aber kaum Hilfe vom Staat.
Von Elite-Versprechen zur Rüstungsfabrik
- Jaroslav suchte Hilfe bei der Stiftung für die Verteidiger des Vaterlandes und erwartete Jobangebote als 'neue Elite'.
- Man bot ihm Arbeit in einer Rüstungsfabrik für 350 Euro monatlich an, was er als Beleidigung empfand.
