
Ganz offen gesagt #17 2020 Über Wissenschaft und Politik in Zeiten von Corona - mit Florian Aigner
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Sep 21, 2020 Florian Aigner, Physiker und Wissenschaftspublizist, spricht über die Herausforderungen der Wissenschaftskommunikation während der Corona-Pandemie. Er thematisiert die Diskrepanz zwischen wissenschaftlichen Erkenntnissen und politischen Entscheidungen, die zu Vertrauensverlust führe. Aigner hebt hervor, wie Fehlinformationen Ängste verstärken und betont die Notwendigkeit einer evidenzbasierten Herangehensweise. Zudem reflektiert er über Wissenstransfer und die gesellschaftliche Wahrnehmung von Wissenschaft in Österreich.
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Episode notes
Persönliche Vernetzung Über Twitter
- Florian Aigner beschreibt, wie er Barbara Kaufmann über Jahre auf Twitter verfolgt hat und sich beide erst später kennengelernt haben.
- Diese persönliche Vernetzung zeigt, wie Wissenschaftskommunikatoren online vernetzt sind und Kontakte entstehen.
Preprints Als Vorläufige Informationen Nutzen
- Berichte und nutze Preprints, aber behandle sie als vorläufige Informationen, nicht als geprüfte Fakten.
- Aigner erklärt, in einer Pandemie ist schnelle Verfügbarkeit wichtiger als maximale Peer-Review-Sicherheit.
Keine Panik Bei Einzelstudien
- Reagiere nicht panisch auf einzelne Studienmeldungen; prüfe Stärke und praktische Relevanz der statistischen Effekte.
- Aigner vergleicht Blutgruppen- oder Ibuprofen-Resultate mit schwachen statistischen Korrelationen, die für einzelne Personen wenig aussagen.




