Forschung aktuell

Wissenschaftsakademien: Bessere datengetriebene Prävention von Demenz

Mar 27, 2026
René Thürian, Psychologe aus Greifswald, forscht zu digitalen Lösungen für Menschen mit Demenz. Svenja Kaspers, Anatomie-Professorin aus Düsseldorf, erklärt Forschung zu Risikofaktoren und Prävention. Sie diskutieren zweistufiges Screening ab Mitte 40. Digitale Gedächtnistests, Apps und Verknüpfung von Gesundheitsdaten stehen im Fokus. Datenschutz und ein nationales Datenökosystem werden ebenfalls thematisiert.
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Episode notes
INSIGHT

Demenz Risikofaktoren Sind Teilweise Vermeidbar

  • Demenz ist nicht unabwendbar und 14 Lebensfaktoren beeinflussen das Risiko.
  • Forschung nennt Faktoren wie Übergewicht, Rauchen und Einsamkeit als beeinflussbare Risiken im Lebensverlauf.
ADVICE

Zweistufiges Screening Ab Mitte 40 Empfehlen

  • Zwei‑stufiges Screening zuerst im mittleren Lebensalter identifiziert Risikopersonen.
  • Ab etwa 45 Jahren sollen Auffällige intensiver beobachtet werden, etwa per Bluttests oder Bildgebung.
ADVICE

Digitale Messungen Ergänzen Ärztliche Beobachtung

  • Setze ergänzend zu Arztuntersuchungen digitale Messungen wie Blutmarker, Gehirnbilder und Smartphonedaten ein.
  • René Thürian nennt Raumaufgaben‑Apps und Alltagserfassung als Beispiele zur Früherkennung.
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