
Russland - Gas, Sanktionen, Oligarchen EU-Parlamentarier Schulenburg zum Ukraine-Krieg: „Verhandelt man Frieden, spielt die Schuldfrage keine Rolle“
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Feb 23, 2026 Michael von der Schulenburg, ehemaliger Leiter von UNO- und OSZE‑Missionen und erfahrener Friedensvermittler, erzählt aus direkten Verhandlungen. Er spricht über verpasste Diplomatie, warum Schuldfragen Verhandlungen nicht bestimmen und wie Geheimhaltung und interne Hardliner Verhandlungen prägen. Es geht auch um das angebliche 14‑Billionen‑Angebot und ökonomische Anreize für Verhandlungen.
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Episode notes
Istanbulverhandlungen Kurz Nach Kriegsbeginn
- Schulenburg beschreibt die Istanbul-Gespräche Ende März/Anfang April 2022 als reales Verhandlungsformat mit Zehn-Punkte-Programm.
- Er erwähnt, dass die Ukrainer das Programm vorlegten und Russland es akzeptierte, Verhandlungen liefen unmittelbar nach Kriegsbeginn.
Öffentliche Verhandlungen Schwächen Friedensprozesse
- Öffentlich geführte Verhandlungen schwächen den Prozess; Geheimverhandlungen ermöglichen flexiblere Zugeständnisse.
- Schulenburg verweist auf Vietnam- und Afghanistan-Abkommen als jahrelange, oft geheime Prozesse.
Hinterbuhler Bestimmen Verhandlungsfreiraum
- Führende Verhandler sprechen nur einen kleinen Teil der Verhandlungsarbeit; die Mehrheit wird hinter den Kulissen an die Öffentlichkeit verkauft.
- Schulenburg nennt Hardliner-Teams bei Trump, Zelensky und Putin als Faktor, der Verhandlungen einengt.

