
WDR Zeitzeichen People Power Revolution: Manila, Marcos und die Macht der Straße
8 snips
Feb 22, 2026 Diana Ramos-Dehn, philippinische Zeitzeugin und Aktivistin, teilt persönliche Erinnerungen an die People Power Revolution. Sie erzählt von Aquinos Ermordung, der Wucht der öffentlichen Trauer und dem Aufstieg Corazon Aquinos. Es geht um Marcos' Korruption, die Massen auf dem EDSA und warum der gewaltfreie Aufstand die Machtverhältnisse nur teilweise veränderte.
AI Snips
Chapters
Transcript
Episode notes
Rückkehr und Ermordung von Benigno Aquino
- Benigno Aquino kehrte 1983 aus dem Exil zurück und gab im Flugzeug ein Interview, in dem er sagte, er wolle sich nicht von der Angst vor einem Attentat lähmen lassen.
- Auf dem Flugfeld wurde Aquino durch einen Kopfschuss getötet; dieser Mord löste landesweite Empörung aus und veränderte die Philippinen nachhaltig.
Corazon Aquino wird Gesicht der Opposition
- Corazon Aquino reiste zur Beisetzung ihres Mannes aus den USA an und trat damit plötzlich als zentrale Oppositionsfigur ins Rampenlicht.
- Sie verkörperte Bescheidenheit und Demut als Kontrast zu Imelda Marcos und gewann so breite Unterstützung.
Luxus der Marcoss verstärkte Volkszorn
- Das Marcos-Regime plünderte das Land, während Imelda Marcos luxuriös lebte und Tausende Schuhe sammelte, was den moralischen Gegensatz zur Bevölkerung verstärkte.
- Solche dekadenten Bilder trugen zur weiteren Entfremdung zwischen Elite und Armen bei und politisierten viele Filipinos.
