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Russlands Wirtschaft stottert: „Sitzt im Kreml noch ein 'Strongman'?“

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May 9, 2026
Vasily Astrov, Ökonom am WIIW, erklärt makroökonomische Treiber Russlands in knapper Form. Es geht um Inflation, hohe Leitzinsen und Arbeitskräftemangel. Weitere Themen sind Sanktionenumgehung, Militarisierung und die Folgen von Angriffen auf Öl-Infrastruktur. Kurz und prägnant: wirtschaftliche Stagnation, außenpolitische Abhängigkeiten und wachsende Unzufriedenheit im Land.
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Episode notes
ADVICE

Druck Über Drittländer Fein Kalibrieren

  • Westen kann Druck über Drittländer wie China, Indien und VAE erhöhen, muss aber Ziele und Kollateralschäden kalibrieren.
  • Christoph Hein betont, dass Einflussnahme gegen jeweilige Eigeninteressen der Drittländer schwer durchsetzbar ist.
INSIGHT

Zinsdruck Erstickt Russlands Investitionen

  • Hohe Zinsen (Leitzins 14,5 Prozent, zeitweise >20%) bremsen Investitionen; Inflation knapp 6 Prozent treibt Lebenshaltungskosten.
  • Friedrich Schmidt nennt besonders starke Preissprünge bei Butter, Eiern, Kartoffeln und steigenden Nebenkosten.
INSIGHT

Krieg Getriebener Konsumboom

  • Nach 2022/23 erlebte Russland einen Konsumboom dank fiskalischer Expansion und Lohnanstiegen, nicht nur Rüstungsproduktion.
  • Vasily Astrov erklärt, dass Rüstungs- und ziviler Sektor um Arbeitskräfte konkurrierten, was Löhne und Konsum anheizte.
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