Große Töchter.

4 - Magdalena Hangel über Feminismus und Utopie

Oct 24, 2018
Magdalena Hangel, Doktorandin an der Universität Wien, forscht zu Rape Culture in fiktionalen Gesellschaften. Sie spricht über Utopie und Dystopie in feministischen Bewegungen. Kurz: Was Utopien sein können. Warum Dystopien gerade boomen. Welche Texte von Le Guin bis Atwood und Becky Chambers inspirieren oder warnen.
Ask episode
AI Snips
Chapters
Books
Transcript
Episode notes
INSIGHT

Utopie Als Mögliches Nicht-Ort Bild

  • Eine Utopie ist ursprünglich ein Nicht-Ort, aber Thomas Morus präsentierte sie als realisierbare bessere Staatsform.
  • Morus schrieb im 16. Jahrhundert über eine vernunftbasierte Gesellschaft, die zeigen sollte, dass Verbesserung möglich ist.
INSIGHT

Utopien Treiben Politische Mobilisierung

  • Utopien geben Bewegungen ein erreichbares Ziel und erzeugen Energie für politischen Protest.
  • Beispiele sind historische Errungenschaften wie Frauenwahlrecht oder aktuelle Forderungen des Frauenvolksbegehrens, die Mobilisierung stiften.
ANECDOTE

Wie LeGuin Pubertätswelt Veränderte

  • Magdalena Hangel erzählt, wie Ursula K. LeGuins The Left Hand of Darkness ihren Blick auf Geschlecht veränderte.
  • Als Teenager erkannte sie durch das Buch sozial konstruierte Geschlechterrollen ohne Biologisierung und fühlte sich dadurch bestätigt.
Get the Snipd Podcast app to discover more snips from this episode
Get the app