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De-Risking – Wie Deutschland von China und den USA unabhängiger wird

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Apr 3, 2026
Nadine Godehardt, Politologin und Geopolitik-Expertin an der Stiftung Wissenschaft und Politik, erklärt kurz ihren Fokus auf Lieferketten und China-Politik. Sie spricht über De‑Risking als Risikominimierung, Lieferengpässe und ihre Folgen. Es geht um Diversifizierung, kritische Infrastrukturen, Forschungstransfer und politische Handlungsspielräume.
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INSIGHT

Diversifizierung Und Partnerschaften Als Kernstrategie

  • Kernmaßnahmen sind Lieferketten-Diversifizierung, Wissensgenerierung über Abhängigkeiten und Aufbau partnerschaftlicher Beziehungen zu Mittelmächten.
  • Beispiele: engere Beziehungen zu Japan, Südkorea und Golfstaaten für Flüssiggas statt alle Abhängigkeit auf USA/China.
INSIGHT

China Schock Und US-Zollpolitik Üben Druck Auf Europa Aus

  • Europa wird vom ‚China-Schock‘ getroffen: Überkapazitäten und preiswerte chinesische Waren überschwemmen den Markt, während deutsche Exporte nach China stagnieren.
  • Gleichzeitig schaffen protektionistische US-Zollmaßnahmen Unsicherheit für deutsche Exporte, z.B. in der Automobilindustrie.
INSIGHT

Produktion In China Kann De-Risking Paradox Verstärken

  • Firmen lokalisieren Produktion in China als unternehmensstrategisches De-Risking, was jedoch Wertschöpfung aus Deutschland abzieht.
  • Dieser Effekt konterkariert EU-/deutsche Ziele, Wertschöpfung und Industrie zurückzuholen.
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