
Was bisher geschah - Geschichtspodcast Gudrun Ensslin - Die Pfarrerstochter, die zur RAF-Terroristin wurde
Jun 24, 2024
In den 1970er Jahren zeichnete sich die RAF durch gewaltsame Aktionen aus, während Gudrun Ensslin von der Pfarrerstochter zur Terroristin aufstieg. Ihr Weg zur Radikalisierung wird durch Schlüsselereignisse wie den Tod von Benno Ohnesorg und ihre Erfahrungen in der 68er-Bewegung beleuchtet. Die Diskussion über die Rolle von Geheimdiensten und die Gründung der Gruppe mit Ulrike Meinhof zeigt die Verstrickungen des Aktivismus. Tragische Wendungen wie der Suizid von Meinhof und Ensslins eigene Todesumstände werfen Fragen über die Legitimierung von Gewalt auf.
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Vom Protest Zur Gewalt
- Die RAF wollte die politische Ordnung radikal verändern und sah Gewalt als legitimes Mittel, um Aufmerksamkeit und Veränderung zu erzwingen.
- Die Hosts stellen die Frage: Wann kippt berechtigte Kritik in Terrorismus und Gewalt um.
Bürgerliche Herkunft Und Karrierechance
- Gudrun Ensslin wuchs als Pfarrerstochter auf, studierte und erhielt ein Stipendium der Studienstiftung des Deutschen Volkes.
- Ihre frühe Biografie deutet auf eine glänzende, normale akademische Laufbahn ohne Anzeichen späterer Gewalt hin.
Ohnesorg-Schock Als Wendepunkt
- Der Tod von Benno Ohnesorg 1967 und die Polizeigewalt radikalisierten viele Studierende und verstärkten die Gewaltbereitschaft.
- Ensslin wurde nach Ohnesorg politisiert, ging demonstrieren und überwand zunehmend die Hemmungen gegenüber Aktionen.

